Presseartikel


Verkalkte Arterien sind Vorläufer vom Herzinfarkt Drucken E-Mail

Arzt-Patienten-Seminar in Steinheim zur koronaren Herzkrankheit

Steinheim. Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts und mit fünf Millionen Betroffenen die häufigste Herzerkrankung. Jährlich sterben in Deutschland über 128.000 Menschen an der KHK, darunter mehr als 55.000 am Herzinfarkt. Viele der lebensbedrohlichen Verläufe der KHK ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden.

Am Samstag, 21. November, findet in Steinheim ein Arzt-Patienten-Seminar zum Thema "Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt" statt. Dazu laden Dr. Detlef Michael Ringbeck, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des Klinikum Weser-Egge, Standort St. Rochus Krankenhaus in Steinheim, und Gisela Lause, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe für Herz- und Kreislauf-Erkrankte in Ostwestfalen-Lippe, ein.    

Die Patienten-Informationsveranstaltung wird im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung angeboten. "Die koronare Herzkrankheit entsteht dadurch, dass sich Herzkranzgefäße durch Schädigungen an der Gefäßinnenhaut in einem langen, schleichenden Prozess immer mehr verengen. Die Durchblutung des Herzens wird dadurch behindert. Ein erstes Warnsignal der KHK ist ein Schmerz im Brustkorb unter körperlicher Anstrengung, der schnell verschwindet, wenn die Belastung aufhört. Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck begünstigen diese Herzerkrankung", erklärt Dr. Detlef Michael Ringbeck.

Auch meinen viele Betroffene, nach einer Behandlung ihrer Erkrankung zum Beispiel durch eine Stent-Implantation oder eine Bypass-Operation, sie seien gesund, weil sie keine Beschwerden haben. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie noch immer an einer chronischen Herzerkrankung leiden und deshalb ihren Lebensstil ändern und auf Dauer ihre Medikamente einnehmen müssen.

Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum in Steinheim, Zugang über die Pyrmonter Straße. Neben Detlef Michael Ringbeck werden auch Dr. Martin Branahl und Dr. Eckhard Sorges, beide Kardiologen im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter, referieren. Das Seminar dauert voraussichtlich bis 12.30 Uhr.

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Dr. Detlef Michael Ringbeck, Chefarzt der Klink für Innere Medizin, und Gisela Lause, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankte in OWL, klären über koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt auf. 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. November 2015 um 10:00 Uhr
 
Mediziner klären über Herzrhythmusstörungen auf Drucken E-Mail

Herzwochen 2014: Mediziner klären über Herzrhythmusstörungen auf

 

Verliebte kennen das Herzflimmern, doch das ist harmlos. Wenn der Mediziner davon spricht, geht es um die Beschreibung einer komplexen Krankheit, die lebensgefährlich sein kann. Im Rahmen der Herzwochen 2014 der deutschen Herzstiftung informierten im Steinheimer St. Rochus Krankenhaus beim 8. Arzt-Patienten-Seminar auf Einladung der Selbsthilfegruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankte Ostwestfalen die Herzspezialisten Dr. Eckhard Sorges, Dr. Detlef Michael Ringbeck und Dr. Martin Branahl über Herzrhythmusstörungen, ihre Diagnose und mögliche Therapien.

Herzrhythmusstörungen sind zu einer Volkskrankheit geworden, von der in Deutschland 1,8 Millionen Menschen betroffen sind, die ein großes Risiko tragen, an plötzlichem Herztod sterben. Wie groß der Informationsbedarf ist, zeigte das große Interesse beim Patientenseminar. Die Störungen rechtzeitig und richtig behandeln, müsse das Gebot sein, so Martin Branahl. Dabei sei das Herz eine Hochleistungspumpe, die im Leben eines Menschen drei Milliarden mal schlage. Gesteuert vom Sinusknoten und gesichert durch zusätzliche Reservesysteme leistet es im Leben eines Menschen meist mehr als 80 Jahre zuverlässig seine Arbeit.

Störungen nehmen die Patienten oft wahr, wenn sie das durch Extraschläge verursachte Herzstolpern wahrnehmen. Folgen von Rhythmusstörungen sind auch das mit Schweißausbrüchen verbundene Herzrasen, Schwindelgefühle, die Luftnot bis zum Kollaps. Begünstigt wird die Krankheit durch Aufregung, Kaffe, Aufputschgetränke, Medikamente oder Fieber, aber auch durch vorausgegangene Herzinfarkte oder Herzklappenfehler, hohen Blutdruck und Störungen der Schilddrüse. Herzflimmern ist die wichtigste Herzrhythmusstörung, die im schlimmsten Fall bis zum Schlaganfall führen kann. Oft machen sich Herzrhythmusstörungen aber gar nicht bemerkbar, so dass der Erkrankung nur durch gezielte Untersuchungsverfahren auf die Spur zu kommen ist.

Die Mediziner konnten den Zuhöreren aber auch Mut machen, denn heute gibt es viele Behandlungsmöglichkeiten, von Herzschrittachern, die das Herz schneller oder langsamer machen können, bis hin zu Defibrillatoren. Auch das endoskopische Ablationsverfahren stellt einen neuen Ansatz zur Behandlung des Vorhofflimmerns dar, berichtet Dr. Sorges.

Drei Herzspezialisten informierten in Steinheim über Herzrhythmusstörungen und Herzflimmern (von links) Martin Branahl, Gisela Lause (Vorsitzende der Selbsthilfegruppe), Eckhard Sorges und Detlef Michael Ringbeck.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 09:21 Uhr
 
Kardiologische Klinik im St. Ansgar Krankenhaus ist mit tragbarem Defibrillator ausgestattet Drucken E-Mail

Der Lebensretter für spezielle Herz-Patienten im Alltag

Höxter. Der plötzliche Herztod, meist ausgelöst durch eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung aus der Herzkammer (Kammerflimmern) nach z. B. einem Herzinfarkt, ist mit 100000 Menschen einer der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Erkennt man Patienten, die diesem Risiko eines plötzlichen Herztodes unterliegen, so hilft zur Absicherung dieser Patienten neben den Medikamenten nur ein eingebauter Defibrillator (Elektroschockgerät, auch ICD abgekürzt genannt). In seltenen Fällen kann so ein Gerät jedoch nicht sofort eingebaut werden oder es ist noch nicht eindeutig notwendig oder der Patient soll nur für eine gewisse Zeit überwacht werden, dann kann als Alternativ heute eine sogenannte „Überlebensweste“ getragen werden.

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Bild des Herstellers der Firm Zoll

 

Die sogenannte „Überlebensweste“ (Life vest) wird wie eine Weste unter

dem Hemd am Körper getragen und ist in der Lage den Herzrhythmus des Patienten über Kontakte zur Haut zu erkennen und dann über einen kleinen Mikroprozessor zu analysieren. Zeigt sich eine gefährliche Herzrhythmusstörung kann über diese Kontakte an der Haut ein lebensrettender Schock abgeben kann.

 

„Die „Überlebensweste“ (Handelsname Life Vest, Firma Zoll), rettet Leben, ohne die Lebensqualität einzuschränken. Sie ist leicht zu tragen und behindert den Patienten in keiner Weise im alltäglichen Leben“, erläutert der Leitende Oberarzt der Medizinischen Klinik I/Kardiologie des St. Ansgar Krankenhaus, Dr. med. Oliver Weinmann, bei der Vorstellung im St. Ansgar Krankenhaus. Seit einigen Monaten ist diese Neuerung in der kardiologischen Klinik des St. Ansgar Krankenhauses in Höxter im Einsatz.

„Besonders gefährdeten Patienten, die bisher im Krankenhaus überwacht werden mussten, ist es durch diese Spezialweste möglich, angstfrei ihren Alltag zu begegnen. Gleichzeitig ermöglicht die Weste dem behandelnden Arzt einen Zeitkorridor, um das langfristige Herzrhythmusrisiko des Patienten zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten“, erklärt Dr. Weinmann weiter.

 

Die Life Vest kann nach vorheriger Einweisung durch den Arzt vom Patienten selber bedient und angezogen werden. Nur wenn die Weste am Patienten angeschlossen ist, kann sie den plötzlichen Herztod erkennen und mittels Elektroschock auch behandeln, in dem das Kammerflimmern dann beendet wird. Nachfolgend stellt sich der normale Herzrhythmus wieder her und das Leben des Patienten geht weiter.

 

„Wenn wir Patienten erkennen, die nach z. B. einem akuten Herzinfarkt einen plötzlichen Herztod erleiden könnten, dann gibt es einige Patienten, bei dem wir nicht sofort einen Defibrillator einbauen, da die Herzmuskulatur sich nach unseren Maßnahmen mit sofortiger Ballonaufdehnung und Stentimplantation als auch durch die weiter notwendigen Medikamente noch verbessern kann“, so CA Dr. Eckhard Sorges. „In den nächsten 3 Monaten erfolgt dann nochmalig beim niedergelassenen Kardiologen eine Verlaufskontrolle mit Herzultraschall und EKG. Zeigt sich dann eine Verbesserung der Pumpleistung, so ersparen wir dem Patienten die Defibrillator-Operation. Unser Ziel ist es allen Patienten somit langfristig eine optimale Behandlung als auch Absicherung zu bieten.“

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CA Dr. Eckhard Sorges, Frau Gisela Lause SHG Herz- u. Kreislauf, Ltd. OA Dr. Oliver Weinmann

 

Gemeinsam mit Fr. Gisela Lause, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Herz- und Kreislauferkrankungen im Kreis Höxter e. V., präsentierten der Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Dr. med. Eckhard Sorges und der Leitende Oberarzt Dr. med. Oliver Weinmann, die lebensrettende Überlebensweste. Schon seit Jahren erfolgt eine sehr gute Kooperation mit der Selbsthilfegruppe Herz- u. Kreislauferkrankungen. Gerade solche wichtigen Themen werden auch in diesem Jahr wieder durch Referenten des St. Ansgar Krankenhauses vorgestellt, die jeweiligen Vorträge laufen bei den Clubabenden in Bad Driburg und in Steinheim. Die genauen Termin sind dem jeweiligen Flyer oder auch der homepage (www.shg-herz-kreislauf-owl.de) zu entnehmen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. Januar 2014 um 15:24 Uhr
 
Herzschwäche kann jeden treffen! Drucken E-Mail
Herzschwäche kann jeden treffen!
Selbsthilfegruppe Herz OWL startet Aufklärungskampagne „ Das schwache Herz“

Steinheim: Herzspezialisten informieren am 09. November 2013 im St. Rochus Krankenhaus in der Zeit von 10.00  bis 12.30 Uhr über Diagnose, Therapie und Vorbeugung der Volkskrankheit.

Wenn die „Pumpe“ streikt wird es gefährlich. Die Herzschwäche ist eine ernste Erkrankung und nimmt aufgrund der steigenden Lebenserwartung an Häufigkeit weiter zu. Allein in Deutschland leiden zwei bis drei Millionen Menschen  an einer Herzschwäche. Jährlich werden hierzulande 400 000 Menschen mit einer Herzschwäche ins Krankenhaus eingeliefert;

ca. 50 000 sterben daran.

Viele Menschen sind gefährdet, eine Herzschwäche zu bekommen. Zugleich mangelt es der Bevölkerung an Wissen über die Möglichkeiten der Vorbeugung durch Behandlung der Risikofaktoren. Der Aufklärungsbedarf ist deshalb besonders groß, betont Gisela Lause, die

1. Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Herz-Kreislauf. Die Deutsche Herzstiftung hat den Monat November zum Aufklärungsmonat erhoben.

Wenn Sie wissen wollen, wie man sich vor einer Herzschwäche schützt und wie man eine Herzschwäche nach neuestem Wissen korrekt behandelt, dann besuchen Sie doch die Veranstaltung am Samstag, den 09.11.2013 in der Zeit von 10.00 bis 12.30 Uhr im St. Rochus Krankenhaus, Nieheimer Str. 34 in Steinheim. Dr. med. D. M. Ringbeck, Chefarzt der Abt. Innere Medizin des St. Rochus Krankenhauses, Dr. E. Sorges, Chefarzt der Med. Klinik I – Kardiologie des St. Ansgar Krankenhauses Höxter und Dr. M. Branahl, Oberarzt der Med. Klinik I -  Kardiologie des St. Ansgar Krankenhauses Höxter informieren Sie über die Diagnose, Therapie und Möglichkeiten einer Herzschwäche.

Die Ärzte stehen nach den Vorträgen für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

 
„Herz in Gefahr“: Aufklärungskampagne in Steinheim Drucken E-Mail

Wenn die Pumpe streikt ...

Wenn die „Pumpe“ streikt wird es gefährlich, denn Herz-Kreislauferkrankungen führen die Todesstatistiken in Deutschland an. „Herz in Gefahr,“ war jetzt das Thema einer weiteren Veranstaltung der Selbsthilfegruppe Steinheim.

Die Deutsche Herzstiftung hat den Monat November zum Aufklärungsmonat erhoben. Vier Herzspezialisten haben in Steinheim dabei über verschiedene Aspekte von Herzerkrankungen und mögliche Therapien informiert: Dr. Martin Branahl über koronare Herzerkrankungen; Dr. Ringbeck über die Bildgebung und Diagnostik - vom EKG bis zum MRT. Dr. Gernhardt schilderte als erfahrener Notarzt den Wettlauf mit der Zeit bei Herzinfarkten, wo es auf jede Minute ankommt. Dr. Sorges fasste die therapeutischen Maßnahmen von der Tablette bis zum Herzkatheter.

Über die koronare Herzerkrankung, dem häufigsten Auslöser für Störungen, berichtete Dr. Branahl. Bereits bei den alten Ägyptern hieß es: „Wenn du Schmerzen im Bauch oder in der Brust hast, wirst du bald sterben.“ Längst ist es Fakt, dass bei Herzinfarkten und anderen Erkrankungen die Betroffenen immer jünger werden. Ursachen für die Probleme an den Herzkranzgefäßen lägen in Verengungen, was dank großer Reserven aber erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Problem werde. Wenn die Gefäße ganz verstopfen, kommt es unweigerlich zum Herzinfarkt.

Der überwiegende Teil der koronaren Herzerkrankungen habe einen zivilisatorischen Ursprung in Gestalt der Ernährung, Bewegungsmangel, Stress und Rauchen. Oft gebe es auch Wechselwirkungen mit anderen Erkrankungen. 75 Prozent der Todesfälle bei Diabetikern seien Folge einer koronaren Herzerkrankung, so Branahl.

Das Herz in Zahlen

  • 300 Gramm wiegt ein normales Herz;
  • drei Milliarden Mal schlägt das Herz während eines Menschenlebens;
  • über 100 000 Kilometer lang sind die Blutgefäße, durch die das Herz das Blut pumpen muss;
  • 8000 Liter pumpt das Herz an einem Tag, 250.000.000 Liter in einem ganzen Menschenleben;
  • 360.000 Menschen sterben jährlich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
  • Partner in konfliktreichen Beziehungen haben ein um ein 34 Prozent erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt.

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Vier Herzspezialisten haben in Steinheim im Herzmonat November über „Herz in Gefahr“ informiert (von links) Dr. Detlef Michael Ringbeck, Dr. Martin Branahl, Gisela Lause, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe und Dr. Eckhard Sorges.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 05. März 2013 um 15:03 Uhr
 
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